Schönborn Miszellen

Buchtitel "Schönborn Miszellen"

Autor: Domarus, Schonath, Hofmann, von Freeden, Döry, Renner

Art.ID: MS7

Sprache: deutsch

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Kurzer geschichtlicher Überblick über die Entwicklung der Familie bis zur Rechsgrafenstandserhebung im Jahre 1701:

Die Familie von Schönborn entstammt dem rheinischen Uradel und nennt sich nach dem Ort Schönborn im Taunus (bei Diez a. d. Lahn im heutigen Regierungsbezirk Wiesbaden), wo sie bereits um 1180 ansässig war. Als ältester Ahnherr gilt der Ritter Eucharius von Schönborn, der um die Mitte des 12. Jahrhunderts lebte. Die älteste bekannte Urkunde ist für Dyderich von Sconenburne, Ritter, und seine Schwester Gysell am 1. Juli 1284 ausgestellt. 

Im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit waren die Herren von Schönborn Angehörige der rheinischen Reichsritterschaft. Sie vergrößerten im 14., 15. und 16. Jahrhundert ihre Besitzungen durch Neuerwerbungen im Taunus und im Rheingau.

Wir finden sie in Diensten der Grafen von Nassau und der Kurfürsten und Erzbischöfe von Mainz als Burg- und Amtmänner. Gleichzeitig gewannen sie mehr und mehr Einfluss in den Domkapiteln von Mainz, Trier und Würzburg.

Der Aufstieg des Hauses zu hohen und höchsten Würden in Kirche und Reich aber begann mit der Erwählung des 1605 in der Burg Eschbach (Laubuseschbach im Taunus) geborenen Johann Philipp von Schönborn zum Fürstbischof von Würzburg 1642 und, fünf Jahre später, zum Kurfürsten und Erzbischof von Mainz, damit auch zum Erzkanzler des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Der weltliche Exponent der Familie war zu dieser Zeit sein Bruder, Philipp Erwein von Schönborn (1607-1668), Reichshofrat und Kurmainzischer Geheimer Rat...

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