50 Jahre Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V. 1948-1998 - GRATIS

Buchtitel "50 Jahre Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte"

Autor: von Freeden, Krenig, Muth

Art.ID: MS6

Sprache: deutsch

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Die folgende Dokumentation versteht sich als eine Rechenschaftsablage mit dem Ziel, über die Leistungen des Vereins in den letzten 50 Jahren zu berichten. Zwar ist jedes Jahr im Jahrbuch ein Geschäftsbericht zu finden, alle fünf Jahre eine zusammenfassende Überschau über die Vereinsaktivitäten: Druckerzeugnisse, Vorträge, Führungen, Studienfahrten und Museumskonzerte, doch umfasst die Tätigkeit im Verein und durch den Verein mehr.

Die Geschäfte des Vereins führen seit eh und je mit dem 1. und 2. Vorsitzenden engagierte Damen und Herren im Arbeitsausschuss, die durch die Mitglieder des Beirats sachkundigen und hilfreichen Beistand in Rat und Tat erfahren. Gekennzeichnet war und ist die Zusammenarbeit durch eine beachtenswerte Kontinuität, denn die Rotation der Mitglieder in Arbeitsausschuss und Beirat war nie hektisch. Bei den überwiegend aus Altersgründen Ausgeschiedenen blieb nie Enttäuschung zurück.

In den 50 Jahren wurde der Verein von drei Vorsitzenden geleitet, wobei die lange Amtszeit von Dr. K.L. Deppisch von 1948 bis 1982 hervorzuheben ist. Er widmete sich den Freunden über das Lebensalter einer Generation hinweg. Das verdient Anerkennung und besonderen Dank.

Dann folgte für 10 Jahre Dr. jur. h.c. Philipp Meyer, der nach seiner Pensionierung als Regierungspräsident von Unterfranken tatkräftig und mit Erfolg dem Verein vorstand. Seit 1992 versucht Dr. E.-G. Krenig den Verein durch einen härter gewordenen Wellengang zu steuern.

Auch bei den 2. Vorsitzenden gab es keinen großen Verschleiß. Von 1948 bis 1973 stellte sich 25 Jahre lang Prof. Dr. A. Franz für dieses Amt zur Verfügung. Von 1973 bis 1982 konnte der Verein auf die Erfahrungen Prof. M.H. von Freedens bauen. Für 10 Jahre stand dann Dr. E.-G. Krenig dem 1. Vorsitzenden zur Seite, und seit 6 Jahren waltet Dr. H. Muth in diesem Amt.

Am Anfang der Dokumentation stehen nochmals die programmatischen Worte von Prof. von Freeden, mit denen er 1948 für den Zusammenschluss der drei Vereine warb. Dann folgen zwei Veröffentlichungen, mit denen sich unser Verein in den letzten 10 Jahren einer breiteren Öffentlichkeit darstellte.

Der eine Text stammt aus der "Bayerischen Staatszeitung" Nr. 33 vom 10. August 1991, der andere ist der Vortrag des 2. Vorsitzenden Dr. Muth, den er am 26. September 1992 in Eibelstadt vor den Bayerischen Heimatpflegern gehalten hat. Der letzte Teil schließlich ist das Medienpapier, das wir im Februar 1998 bei einer Pressekonferenz vorstellten.

Aus all den Darlegungen geht hervor, dass der Zusammenschluss der drei Vereine im Herbst 1948 sinnvoll und richtig war. Die Bilanz ist äußerst positiv und kann sich mit den Leistungen anderer Kulturvereine ohne Einschränkungen vergleichen lassen. Enttäuschung ist auf keinen Fall angebracht. Im Gegenteil, es gibt Anlass zu berechtigtem Stolz.

Nun aber fordert uns die Zukunft.

Das neue Jahrhundert verlangt von uns in erster Linie Standfestigkeit, um in einer ganz anders orientierten Umwelt Landesgeschichte und Kunst am Leben zu halten. Das wird nicht ohne Innovationen zu machen sein. Sie zu finden und zu fördern, muss das gemeinsame Anliegen von Mitgliedern und Vorstand sein. Unter der Devise "Kontinuität und Wandel" wird auch ein Verein wie der unsere seine Leistungen zu erbringen haben. Die dazu erforderliche Dynamik setzt voraus, dass wir unter unseren Mitgliedern genügend einsatzbereite jüngere Leute haben, die nicht nach materiellem Gewinn fragen, sondern ehrenamtllich dem Vereinswohl dienen wollen. Die tragfähigen Fundamente sind geschaffen, der Werkstoff ist in überreichem Maße vorhanden, die Bauleute sind es, die das begonnene Werk fortsetzen und an ihm sinnvoll weiterbauen müssen. Ernst-Günther Krenig, Hanswernfried Muth

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