Erbe und Auftrag

Buchtitel "Erbe und Auftrag"

Art.ID: SM 24-8

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Zum 18. November 1988 erscheit der 44 Band der Mainfränkischen Studien. Er ist die Festgabe des Vereins der Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte für sein Ehrenmitglied Professor Dr. Max H. von Freeden, der an diesem Tage sein 75. Lebensjahr vollendet.

Hat das 80. Mainfränkische Heft 1983 drei Abhandlungen über die Schönbornzeit in Franken zusammengefasst, so will dieser Band eine umfangreiche Zahl von Aufsätzen und Beiträgen erschließen, die zwischen 1936 bis in unsere Tage von Max H. von Freeden verfasst und veröffentlicht worden sind. Der Aufsatz über das "Haus zum Falken", 1936 im Archiv des Historischen Vereins zum ersten Mal gedruckt, war das Erstlingswerk des Autors, ihm folgte im Wüzrburger Generalanzeiger vom 7. Dezember 1937 der Beitrag über die Wiederauffindung der letzten Ruhestätte von Balthasar Neumann in der Marienkapelle. Mit ihnen begann der große Reigen wissenschaftlicher Veröffentlichungen, von denen die Mehrzahl inzwischen vergriffen ist. Andere hinwiederum sind an Stellen publiziert, zu denen der Würzburger oder Unterfranke nur bedingt Zugang hatte.

Die 15 Kapitel, unter denen die Darstellungen geordnet sind, machen die Bandbreite der wissenschaftlichen Tätigkeit des Jubilars deutlich. Da sind die wichtigen Beiträge über Aschach im Norden Unterfrankens. Sie ergaben sich aus dem Engagement von Freedens für dieses Schloss. Die Beziehungen zum letzten Besitzer, dem Grafen Karl von Luxburg, halfen die Weichen stellen, dass das Schloss als Schenkung an den Bezirk Unterfranken ging, die Räumlichkeiten aber samt ihrer wertvollen Sammlerausstattung als Museum jedermann zugänglich gemacht werden konnten. In mehreren Aufsätzen wurden die musealen Gegenstände wissenschaftlich erfasst und beschrieben. Im Südwesten war es vor allem das zum mainfränkischen Raum zu zählende Hohenloher Land, dem der Verfasser sein Augenmerk zuwandte. Seine stille Liebe gehörte hier der Weikersheimer Orangerie; der dazugehörige Ausatz ist ebenfalls Bestandteil dieser Sammlung... Dr. Philipp Meyer, Dr. Ernst-Günter Krenig

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