Die Schäfereien des Würzburger Juliusspitals

Mainfränkische Studien Band 61

Buchtitel "Die Schäfereien des Würzburger Juliusspitals"

Autor: Jochen Josef Fischer

Art.ID: SM61

Sprache: deutsch

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Die hier vorliegende Studie wurde im Frühjahr 1996 bei der Philosophischen Fakultät II der Julius-Maximilians-Universität Würzburg als Magisterarbeit vorgelegt. Für den Druck wurde sie überarbeitet, teilweise ergänzt und im Bereich des Anhangs und der Literaturangaben gekürtz...

Im Rahmen der hier vorliegenden Magisterarbeit: "Die Schäfereien des Würzburger Juliusspitals" bis zum Ende des Ancien Régime soll ein entscheidender Faktor des wirtschaftlichen und sozialen Lebens im rein agrarisch-strukturierten Mainfranken des 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts näher betrachtet werden. Die Betrachtung der Schafwirtschaft des Juliusspitals gerade zu Beginn des sogenannten "güldenen Zeitalters der Schafzucht" in Deutschland bis etwa Mitte der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, muss aufgrund des bedauerlichen Aktenverlutes vom 16. März 1945 mit dem Ende des Alten Reiches enden. Damit kann aber die nun verstärkt auftretende Wanderschäferei in Oberdeutschland, dem eigentlichen deutschen Schafland, und die landschaftstypische Person des Wanderschäfers nicht weitgehend berücksichtigt werden. Das Schwergewicht dieser Arbeit liegt auf der fest in die Dreifelderwirtschaft integrierten, relativ ortsfesten Gutsschäferei einer Milden Stiftung oder der Gemeindeschäferei im fränkischen Altsiedelfeld, wobei auch versucht werden soll, die Grenzbereiche zu den historischen Nachbardisziplinen, wie die sozialen und ökonomischen Probleme der unteren Bevölkerungsschichten, der Schäfer in Volksgut und Brauchtum und die Melioration der Agrarwirtschaft an passender Stelle darzustellen.

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