Die Städtische Sammlung im Museum im Kulturspeicher Würzburg

Buchtitel "Die Städtische Sammlung..."

Art.ID: 978-3-88778-336-5

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Zwei große Kunstsammlungen vereint das Museum im Kulturspeicher unter seinem Dach: die private Sammlung Peter C. Ruppert – Konkrete Kunst in Europa nach 1945 und die Städtische Sammlung des 19., 20. und 21. Jahrhunderts. Zwei Sammlungen, die unterschiedlicher kaum sein können: die eine ist spezialisiert auf eine moderne Kunstrichtung des 20. Jahrhunderts. Die andere dagegen, die Städtische Sammlung, bewegt sich zwischen verschiedenen Epochen und Stilrichtungen und im Spannungsfeld von regionalem Kunstschaffen und internationaler Kunstentwicklung. Im Zweiten Weltkrieg begründet, umfasst sie neben Gemälden und Plastiken ca. 20 000 graphische Blätter sowie Korrespondenzen und Nachlässe u.a. von Ludwig von Gleichen-Russwurm, Hugo von Habermann, Gertraud Rostosky und Emy Roeder.

Es ist eine Sammlung, die weniger den Haupt- als den Nebenwegen folgt und den Vorstellungen ihres Gründers Heiner Dikreiter bis heute treu geblieben ist: er wollte lieber eine Sammlung ohne große Namen als eine mit „Allerweltsgesicht“. Begründet von seiner Vision und Tatkraft, wesentlich unterstützt von bürgerschaftlichem Engagement und bereichert durch das Vermächtnis der Bildhauerin Emy Roeder konnte sich diese Sammlung über sechzig Jahre lang entwickeln und erweitern. 

An ihren Schwerpunkten, die im deutschen Impressionismus oder der Plastik des 20. Jahrhunderts liegen, haben verschiedene Generationen mitgewirkt. Jede Neuerwerbung, jede Schenkung erweitert Bestehendes und gewichtet es neu. Dabei haben die Kunstvorstellungen einzelner Museumsleiter und Leiterinnen ebenso ihre Spuren hinterlassen wie Zeitgeschmack und Zeitgeschichte. 

Seit 1980 liegt erstmals wieder ein Kurzführer durch die Städtische Sammlung vor, verfasst von Beate Reese. Von 1995 bis 2009 setzte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Leiterin des Museums die Erschließung dieser Sammlung in Form von Führungen, Ausstellungen und Publikationen weiter fort. Gegliedert ist er nach Schwerpunkten und Hauptwerken, doch auch der Geschichte dieser besonderen Sammlung wird nachgespürt.

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