Wittelsbach und Unterfranken

Buchtitel "Wittelsbach und Unterfranken"

Art.ID: SM 24-15

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Die Jahre des ausklingenden Jahrhunderts sind angefüllt mit Erinnerungen an das 50-jährige Bestehen vieler Institutionen und Vereine, die nach der verheerenden Niederlage Deutschlands im 2. Weltkrieg tatkräftig den Wiederaufbau des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in Angriff nahmen. Die Möglichkeiten, auf fünf Jahrzehnte zielstrebiger, erfolgreicher Tätigkeit zurückzublicken, gaben vielfachen Anlass zu festlichen Veranstaltungen.

Die Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte, die am 23. September 1948 durch den Zusammenschlss dreier großer unterfränkischer Vereine:  des Historischen Vereins für Mainfranken, des Mainfränkischen Kunst- und Altertumsvereins und des Mainfränkischen Kunstvereins, entstanden waren, verzichteten bewusst auf einen Festakt, denn sie wollten zeigen, dass viele landesgeschichtliche Forschungsarbeiten noch nicht erledigt waren und neue der Bearbeitung harrten.

So trat an die Stelle eines Festaktes der Gedanke an die Durchführung eines wissenschaftlichen Symposiums. Die Thematik sollte sich mit der Position des Regierungsbezirks Untermainkreis, respektive Unterfranken im neuen Königreich Bayern befassen. Als Arbeitsthema schälte sich dann die Aufgabe: "Wittelsbach und Unterfranken" heraus.

Es war ein ausgesprochener Glücksfall, dass sich dem Verein in der Person des einige jahre zuvor von Würzburg nach München gewechselten Professor Hans-Michael Körner ein Organisator und Mentor zur Verfügung gestellt hatte, dem die Ausgestaltung des Themas Freude bereitete, der die für die Einzelreferate kompetenten Kräfte kannte und für die Mitarbeit gewinnen konnte und so die Leitlinien für den Gesamtverlauf des Colloquiums vorgab. Die Moderation der Tagung lag ebenfalls bei ihm in guten Händen.

Der Verein ist so Herrn Prof. Körner zu großem Dank verpflichtet, in den der 1. Vorsitzende die Referenten in gleicher Weise einbezieht.

Wie immer haben verschiedene Institutionen durch Hilfestellungen zum Gelingen beigetragen und Kosten minimieren helfen: das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, verschiedene Institute der Julius-Maximilians-Universität Wüzrburg, der Verwaltungsrat der Bayerischen Landschulheime und der Bezirk Unterfranken. Der Bezirk Unterfranken hat durch einen namhaften Zuschuss den Druck der vorliegenden Dokumentation ermöglicht, in die alle gehaltenen Vorträge und Referate eingegangen sind. Dass ein Jahr nach Durchführung des Colloquiums "Wittelsbach und Unterfranken" das Werk durch den Druck zum Abschluss gebracht werden kann, ist das der Verdienst von Ulla-Britta Vollhardt und Peter Mierau, die die redaktionellen Arbeiten mit Umsicht durchgeführt haben. Der Band sei dem Chef des Hauses Wittelsbach, SKH Herzog Franz von Bayern, der die Veranstaltungen wohlwollend förderte, in Dankbarkeit gewidmet. Dr. Ernst-Günter Krenig, 1. Vorsitzender des Vereins der Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte

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