Der Würzburger Hofbildhauer Claude Curé

Buchtitel "Der Würzburger Hofbildhauer Claude Curé"

Art.ID: SM 24-1-8

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Seit Ende des 17. Jahrhunderts wurde französische Künstler nach Spanien, Italien, Russland und besonders nach Deutschland berufen, das sich von den Folgen des Dreißigjährigen Krieges erholt hatte. Während vor allem im süd-deutsch-österreichischen Raum der Einfluss des italienischen Barock wirksam wurde, war das nördliche und westliche Deutschland mehr nach den Niederlanden und Frankreich ausgerichtet, dessen politische und kulturelle Vormachtstellung unter Ludwig XIV. begann, die Bedeutung Italiens, vor allem Roms, zu verdrängen. Zentrum aller kulturellen Bestrebungen wurde in immer stärkerem Maße Versailles und Paris, wobei auch die Kunst in den Dienst des Absolutismus gestellt wurde und somit zu einer wesentlichen Steigerung des Kunstbetriebes und einer umfangreichen Bautätigkeit führte.

Unter den deutschen Fürstenhöfen war die Familie der Schönborn zunächst in besonderem Maße nach Frankreich orientiert. Zu einem ihrer zahlreichen Bauprojekte, der fürstbischöflichen Residenz in Würzburg, wurde im Jahr 1721 als erster französischer Bildhauer Claude Curé an den Hof von Johann Philipp Franz von Schönborns berufen.

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